Pressespiegel
06. Juli 2009
newsclick.de: Proteste in Wolfsburg – Neonazi verhaftet
Wie in Zeitlupe ziehen sich Neonazis ihre Halstücher über die Gesichter. Dann geht es blitzschnell – sie stürmen auf eine Gruppe von sieben Fotografen und Reportern vor einem Wolfsburger Möbelhaus zu. Schläge, Tritte, Schreie, eine Flasche fliegt.
Samstag, 4. Juli 2009: Im Möbelhaus Alsdorff an der Wolfsburger Heinrich-Nordhoff-Straße will die NPD einen Verein für ein KdF-Museum gründen. Seit dem Vormittag hängt ein Transparent an der Hauswand. „Stadt des KdF-Wagens“ steht darauf. So lautete die Bezeichnung für Wolfsburg von 1938 bis 1945. KdF steht für „Kraft durch Freude“, eine nationalsozialistische Freizeit-Organisation. weiter zum Video…
kanal8.de: Kampf gegen NPD in Geschwand
Schweigen und Ignorieren – so sind die Bürger aus Geschwand im Landkreis Forchheim bisher mit den NPD-Feiern in ihrer Gemeinde umgegangen. Und so wollten sie es eigentlich auch weiterhin handhaben.
Doch über 250 Rechtsextreme, mindestens 100 Gegendemonstranten und entsprechende Polizeikräfte sind für einen kleinen Ort wie Geschwand mit gerade mal 420 Einwohnern nur noch schwer zu übersehen. Am Samstag begeht die NPD den Frankentag mit einer großen Feier. Zur Eskalation kommt es nicht, aber die Stimmung ist geladen. weiter zum Video…
mz-web.de: 19-Jährige wird Opfer eines Überfalls
Politisch motivierter Hintergrund möglich – Täter wohl nicht älter als 18
WITTENBERG/MZ/DSK. Eine 19-jährige Wittenbergerin ist nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitagmorgen in der Lutherstadt Opfer eines Raubüberfalls geworden. Die Straftat hatte sich gegen 8.30 Uhr in der Hufelandstraße ereignet. “Nach den Schilderungen der Frau war sie zu Fuß unterwegs, als sich drei unbekannte Personen auf Fahrrädern von hinten näherten und sie umgestoßen haben sollen”, berichtete Polizeisprecher Ralf Moritz. Nach ihren Worten wurde die Frau – laut Ermittler eine Deutsche mit dunkler Hautfarbe – ausländerfeindlich beleidigt. Ein politisch motivierter Hintergrund könne daher nicht ausgeschlossen werden. weiter…
ad-hoc-news.de: Magdeburger – Drei Magdeburger von Neonazi attackiert
Magdeburg (ddp-lsa) Drei junge Magdeburger sind in der Nacht auf Sonntag von einem Neonazi angegriffen worden Nach Angaben der Polizei waren sie zunächst von dem 21-jährigen Mann mit den Worten «Scheiß Zecken» beleidigt worden. weiter…
volksstimme.de: Demokratische Parteien einig : Keinerlei Kooperation mit rechtem Stadtrat
Wernigerode ( im ). Die Fraktionen aller demokratischen Parteien im neuen Stadtrat haben sich auf eine gemeinsame Erklärung zum Umgang mit der durch ein Mitglied in dem Gremium vertretenen NPD verständigt. weiter…
volksstimme.de: Politologe: Rechtsextreme Parteien in der Krise
Chemnitz/Potsdam – Knapp drei Monate vor der Bundestagswahl befinden sich die rechtsextremistischen Parteien nach Einschätzung des Chemnitzer Politologen Florian Hartleb in einer tiefen Krise. weiter…
Polizeirevier Stendal – Pressemitteilung Nr.: 190/09: 39576 Stendal, Bahnhofstr., Restaurant für indische und italienische Spezialitäten.
Am 04.07.09 gegen 16.20 Uhr betrat ein 32-jähriger Deutscher im alkoholisierten Zustand das Restaurant, obwohl ihm Tage zuvor ein Hausverbot erteilt wurde. Da der 31-jährige Betreiber auf das Hausverbot bestand, beleidigte der 32-Jährige den Betreiber. An der Tür kam es dann zu einer Auseinandersetzung, bei der beide leicht verletzt wurden. Beim Verlassen der Örtlichkeit warf der 32-Jährige noch einen Aschenbecher in eine Durchreiche, wobei es zu Sachbeschädigungen kam. Der 32-Jährige entfernte sich in Richtung Bahnhof, konnte durch Kräfte der Bundespolizei gestellt und der Landespolizei übergeben werden.
Da ein fremdenfeindlicher Hintergrund nicht auszuschließen war, übernahm der Staatsschutz die Ermittlungen. Quelle
Polizeirevier Magdeburg – Pressemitteilung Nr.: 326/09: Auseinandersetzung mit nicht auszuschließendem politischen Hintergrund
Eine 19-jährige Magdeburgerin sowie ein 19- und ein 21-jähriger Magdeburger wurden am heutigen Sonntagmorgen Opfer mehrer Straftaten. Die Geschädigten befanden sich gegen 03:05 Uhr an der Bushaltestelle am Eichplatz. Zu diesem Zeitpunkt näherte sich eine größere Personengruppe, aus welcher sich eine zunächst unbekannte männliche Person löste, auf die Geschädigten zukam und diese verbal mit den Worten „Scheiß Zecken“ beleidigte. Daraus entwickelte sich eine tätliche Auseinandersetzung, in deren Verlauf der Täter die beiden männlichen Geschädigten in deren Gesichter schlug. Anschließend stellte sich der Täter vor die weibliche Geschädigte, zeigte den sogenannten Hitlergruß und äußerte auch die Worte „Heil Hitler“. weiter…
mz-web.de: Iraker wurde bei einer Explosion im Imbiss verletzt
Hatte der 28-Jährige das Feuer selbst gelegt? – Kein politischer Hintergrund erkennbar
MÖHLAU/MZ/LÖ. Der Asylbewerber aus dem Irak, der in der Nacht zum Dienstag mit schweren Verbrennungen in ein Heim in Möhlau (Landkreis Wittenberg) zurückgekehrt ist, hat sich offensichtlich bei einer Explosion in Dessau-Roßlau verletzt. Polizei und Staatsanwaltschaft teilten am Freitagabend mit, Spuren des 28-Jährigen seien in dem ausgebrannten Döner-Imbiss im Ortsteil Roßlau gefunden worden. Die Explosion hatte sich eine halbe Stunde vor der Ankunft des Irakers in Möhlau ereignet. Laut Polizei war sie vorsätzlich mit Brandbeschleuniger herbeigeführt worden. Rückschlüsse darauf, ob der 28-Jährige selbst das Feuer gelegt hat oder aus anderem Grund davon betroffen war, lasse der vorläufige Ermittlungsstand noch nicht zu, so Polizeisprecher Ralf Moritz. Ein politischer Hintergrund sei derzeit nicht erkennbar. weiter…
volksstimme.de: Iraker durch Explosion verletzt
Dessau-Roßlau ( dpa ). Der Iraker, der seit Dienstag wegen schwerer Verbrennungen in einer Spezialklinik behandelt wird, ist bei der Explosion einer Dönerbude verletzt worden. Wie die Polizei Dessau-Roßlau gestern Abend mitteilte, fanden Kriminalbeamte von dem 28 Jahre alten Asylbewerber hinterlassene Spuren am Brandort in Roßlau. Der Mann war am Dienstagmorgen von einem Bekannten ins Krankenhaus gebracht worden. Woher die Verbrennungen stammten, war bisher nicht bekannt. Der Mann wurde in ein künstliches Koma versetzt und konnte daher zunächst nicht befragt werden. weiter…
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03. Juli 2009
berlinonline.de: Acht Jahre Angst
Aliou S. lebt in einem Asylbewerberheim in Burg. Er verlässt nur selten sein Zimmer. Draußen wird er angepöbelt, geschlagen. Draußen ist Deutschland
BURG. Die Welt von Aliou S. ist 2,50 Meter breit und sechs Meter lang. Sie hat nackte Steinwände, die weiß getüncht sind, ein Fenster, einen zerkratzten Schrank, ein Bett, einen Tisch, einen Stuhl, ein zerschlissenes Ecksofa und einen angerosteten Kühlschrank. Es gibt auch eine braune Tür, auf der außen die Zahl 306 steht. “Ich bin hier drin die meiste Zeit”, sagt Aliou S.. “Hier ich habe wenig Angst, nicht so viel wie da draußen.” Draußen ist Deutschland.
“Hier drin”, das ist Alious Zimmer im Asylbewerberheim am Rande von Burg, einer Kreisstadt in Sachsen-Anhalt. Seit acht Jahren lebt der Schwarzafrikaner aus Burkina Faso hier, in den fünfzehn Quadratmetern seines Zimmers. “Ich kann nicht von hier zum Bahnhof gehen ohne Angriff”, sagt er in gebrochenem Deutsch. “Verbale Aggression immer, manchmal auch körperlich.” Mehrmals war er bei der Polizei. “Ich sage, ich habe Angst. Die Polizei sagt, bleib doch im Heim, dann passiert dir nichts.” weiter…
mz-web.de/Newsticker: Staatsschutz ermittelt nach Raubüberfall
Nach einem Raubüberfall auf eine dunkelhäutige Frau in Wittenberg hat der Staatsschutz Ermittlungen aufgenommen. Es sei nicht auszuschließen, dass die Tat am Freitag einen politisch-motivierten Hintergrund habe, teilte die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost in Dessau-Roßlau mit. Drei Unbekannte hätten die 19-Jährige nach eigenen Schilderungen von hinten umgestoßen, ihr mehrmals ins Gesicht geschlagen und ihre Geldbörse geraubt. Die Frau sei auch mit ausländerfeindlichen Sprüchen beleidigt worden. Laut Polizei ist das Opfer Deutsche. Quelle
volksstimme.de: Staatsschutz ermittelt nach Raubüberfall
Wittenberg/Dessau-Roßlau – Nach einem Raubüberfall auf eine dunkelhäutige Frau in Wittenberg hat der Staatsschutz Ermittlungen aufgenommen. Es sei nicht auszuschließen, dass die Tat am Freitag einen politisch-motivierten Hintergrund habe, teilte die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost in Dessau-Roßlau mit. Drei Unbekannte hätten die 19-Jährige nach eigenen Schilderungen von hinten umgestoßen, ihr mehrmals ins Gesicht geschlagen und ihre Geldbörse geraubt. Die Frau sei auch mit ausländerfeindlichen Sprüchen beleidigt worden. Laut Polizei ist das Opfer Deutsche. Quelle
volksstimme.de: Auftakt im neuen Stadtrat: Postengerangel und Proteste
Der neue Stadtrat ist im Amt. Die konstituierende Sitzung ging allerdings nicht gänzlich frei von Zwischenfällen von statten. Von Protesten begleitet wurde der Einzug des NPDMannes. Als OB Lutz Trümper die Versammlung just eröffnen wollte, wurde es zappenduster im Saal. Bei der Besetzung des Ratsvorstandes lieferten sich die neuen Ratslager erste Abstimmungsgefechte. weiter…
volksstimme.de: Schlägerei zwischen Linken und Rechten
Gardelegen – Bei einer Schlägerei zwischen Mitgliedern der rechten und linken Szene in Gardelegen (Altmarkkreis Salzwedel) sind zwei Menschen verletzt worden. Die 17- und 18-Jährigen, die beide aus dem linken Lager kommen, wurden in einer Klinik ambulant behandelt, wie das Polizeirevier Salzwedel am Donnerstag mitteilte. Demnach gerieten in der Nacht zum Mittwoch zwei Gruppen von jeweils etwa sechs jungen Leuten auf dem Rathausplatz in Streit, der dann in Gewalt mündete. Die Polizei nahm drei mutmaßliche Rechtsextremisten im Alter zwischen 16 und 23 Jahren fest. Gegen sie wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Die Polizei sucht Zeugen. Quelle
mdr.de: Iraker bei Brand in Dönerbude verletzt
Der seit dem Dienstagmorgen mit schweren Verbrennungen in einer Klinik behandelte Iraker ist bei der Explosion in einer Dönerbude in Roßlau verletzt worden. Wie die Polizei am Freitagabend mitteilte, fanden die Kriminalbeamten Spuren des 28 Jahre alten Asylbewerbers am Brandort. weiter…
mz-web.de: Wurde Iraker bei Explosion verletzt?
Polizei bezieht in Ermittlungen zu 28-Jährigem aus Möhlau auch eine Detonation in Roßlau ein
MÖHLAU/MZ. Im mysteriösen Fall um die schweren Verbrennungen eines Irakers aus dem Asylbewerberheim in Möhlau (Landkreis Wittenberg) hat die Polizei ihre Ermittlungen ausgeweitet. Es werde auch geprüft, ob es einen Zusammenhang mit einer Explosion gibt, die sich in der selben Nacht in Dessau-Roßlau ereignet hat, bestätigte die Polizeidirektion Ost gestern. weiter…
mdr.de: Zustand von verletztem Iraker weiter kritisch
Der Gesundheitszustand des Asylbewerbers aus dem Irak, der wegen schwerer Brandverletzungen in einer Spezialklinik behandelt wird, ist nach wie vor kritisch. weiter…
volksstimme.de: Weiter Rätselraten um einen Iraker mit Brandverletzungen
Die schweren Brandverletzungen eines Asylbewerbers aus dem Irak geben den Ermittlern weiter Rätsel auf. Der 28-Jährige, der in einem Asylbewerberheim in Möhlau ( Landkreis Wittenberg ) lebt, war zunächst in ein Krankenhaus in Bitterfeld eingeliefert und dann in eine Spezialklinik nach Halle geflogen worden. Nach wie vor ist unklar, wo sich der Mann die Verletzungen zugezogen hat und unter welchen Umständen. weiter…
mdr.de: Ursache für Brandwunden von Iraker noch unklar
Schwere Brandverletzungen eines Asylbewerbers aus dem Irak geben den Ermittlern weiterhin Rätsel auf. “Wir ermitteln noch immer in alle Richtungen”, sagte Staatsanwalt Frank Pieper am Mittwoch in Dessau. weiter…
mz-web.de: Vielfalt ist überall
Projekt des Friedenskreises Halle: Eltern engagieren sich in Kindergärten zum Thema «Anders sein»
Halle/mz-web.de. Schmetterlinge, Blumen, Sonnen und Tausendfüßler: Der Raum ist bunt, die Sonne scheint und die Kinder des Evangelischen Kindergartens “St. Ullrich” schauen neugierig, was Melanie Ranft und Daniel López Álvarez auf ihrem Spielteppich aufgebaut haben. weiter…
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02. Juli 2009
mz-web.de: Angst im Asylbewerberheim
Ungeklärte Verletzung eines Irakers bringt Flüchtlinge in Möhlau auf
MÖHLAU/MZ. Es wirkt ruhig und einsam da draußen. Ein ehemaliges russisches Kasernengelände, umgeben von Wald und Wiesen, durch eine schmale Straße mit dem mehr als zwei Kilometer entfernten Ort verbunden. Die meisten Gebäude sind nicht bewohnt. In einem Plattenbau sind die 180 Menschen untergebracht, die im Asylbewerberheim in Möhlau (Landkreis Wittenberg) leben. Die Stimmung ist aufgebracht, seit einer ihrer Mitbewohner in der Nacht zum Dienstag mit schweren Verbrennungen im Heim auftauchte. weiter…
mdr.de: Ursache für Brandwunden von Iraker noch unklar
Schwere Brandverletzungen eines Asylbewerbers aus dem Irak geben den Ermittlern weiterhin Rätsel auf. “Wir ermitteln noch immer in alle Richtungen”, sagte Staatsanwalt Frank Pieper am Mittwoch in Dessau. weiter…
mut-gegen-rechte-Gewalt.de: Lebensgefährlicher Brandanschlag auf Flüchtling in Möhlau?
Am Dienstag früh um 2 Uhr nachts, wurde ein Flüchtling namens Azad Murad Hadji aus dem Irak angegriffen und bei lebendigem Leib angezündet als er um das Gelände des Flüchtlingslagers in Möhlau ging. Das Lager liegt isoliert im Wald und ist für die Bewohner keineswegs eine Idylle. Das Opfer liegt gegenwärtig im Komazustand im Krankenhaus Halle. Die Kriminalpolizei war um 4 Uhr am Dienstagmorgen am Tatort und untersucht den Fall. Dies wäre nicht der erste rassistische Überfall in Möhlau, meldet die örtliche Flüchtlingsinitiative. Die genauen Umstände sind noch ungeklärt. weiter…
PRev. Salzwedel – Pressemitteilung Nr.: 168/09: Körperliche Auseinandersetzung in Gardelegen
Am 30.06.09 wurde dem Revierkommissariat Gardelegen gegen 23:12 Uhr telefonisch eine Schlägerei zwischen mehreren Jugendlichen auf dem Rathausplatz in Gardelegen mitgeteilt. Die eingesetzten Beamten konnten vor Ort keine Schlägerei mehr feststellen. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Ermittlungen bestätigte sich der Sachverhalt weinig später. Demnach befanden sich zwei Gruppen von 6-7 Personen der linken sowie der rechten Szene am Abend auf dem Rathausplatz. Auf Grund von Provokationen kam es letztendlich zur körperlichen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Gruppierungen. Dabei wurden zwei Personen der linken Szene im Alter von 17 und 18 Jahren verletzt. Beide wurden im Krankenhaus Gardelegen ambulant behandelt.
Im Laufe der weiteren Ermittlungen konnten am gestrigen Tag drei Tatverdächtige im Alter von 16, 22 und 23 Jahren ermittelt und vorläufig festgenommen werden. Alle Tatverdächtigen gehören der rechten Szene an. Sie haben sich nunmehr wegen des Verdachts der Gefährlichen Körperverletzung zu verantworten. weiter…
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01. Juli 2009
volksstimme.de: Ursache für Verletzungen von Iraker noch unklar
Möhlau/Dessau-Roßlau – Die schweren Brandverletzungen eines Asylbewerbers aus dem Irak geben den Ermittlern weiter Rätsel auf. “Wir ermitteln weiterhin in alle Richtungen”, sagte Staatsanwalt Frank Pieper am Mittwoch in Dessau-Roßlau. Der 28-Jährige, der in einem Asylbewerberheim in Möhlau (Landkreis Wittenberg) lebt, wurde am Dienstagmorgen zunächst in ein Krankenhaus in Bitterfeld eingeliefert und dann in eine Spezialklinik nach Halle geflogen. Nach wie vor unklar sei, wo sich der Mann die Verletzungen zugezogen hat und unter welchen Umständen. Laut Pieper wird ermittelt, ob es ein Unfall war oder der Mann Opfer einer ausländerfeindlichen Tat wurde. Quelle
ran1.de: Iraker mit Verbrennungen im Krankenhaus
Ursache der schweren Verletzungen gibt Ermittlern Rätsel auf
Ein 28-jähriger Asylbewerber ist am Dienstag mit schweren Verbrennungen in ein Bitterfelder Krankenhaus eingeliefert worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, war der Mann gegen 2 Uhr mit schwersten Verletzungen in das Asylbewerberheim in Möhlau zurückgekehrt. Inzwischen wurde der gebürtige Iraker in eine Spezialklinik in Halle geflogen. Da er im Koma liegt, kann er bisher keine Angaben zur Herkunft der Verbrennungen machen. Die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau ermittelt in alle Richtungen, auch ein ausländerfeindlicher Hintergrund kann bisher nicht ausgeschlossen werden. Quelle
mz-web.de: Rätselraten um verletzten Asylbewerber
Mit Brandwunden kehrt ein Iraker in sein Wohnheim zurück – Die Herkunft der Verletzungen ist unklar
MÖHLAU/MZ. Ein Bewohner des Asylbewerberheimes in Möhlau (Landkreis Wittenberg) hat in der Nacht zum Dienstag auf noch ungeklärte Art schwere Verbrennungen erlitten. Der 28-jährige Iraker wurde in ein Krankenhaus nach Bitterfeld gebracht und am Dienstag von dort in die Spezialklinik “Bergmannstrost” nach Halle verlegt. Dort liegt er nach Auskunft der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost im künstlichen Koma und konnte deshalb noch nicht befragt werden. weiter…
mdr.de: Auftritt in SS-Uniform ohne strafrechtliche Folgen
Der Auftritt eines Traditionsvereins in Uniformen von Waffen-SS und Wehrmacht beim Sachsen-Anhalt-Tag in Thale hat keine strafrechtlichen Konsequenzen. Der Halberstädter Oberstaatsanwalt Helmut Windweh sagte, die Mitglieder des Vereins hätten keine Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zur Schau getragen, weil sie Nazi-Symbole auf den Uniformen vorher überklebt hätten. Aus diesem Grund habe die von der Polizei von Amts wegen gestellte Anzeige kein Verfahren gegen Beteiligte und damit auch keine Anklage zur Folge. weiter…
ran1.de: Rechter Gewalttäter verhaftet
Gesuchter 24-Jähriger beschimpft Zugfahrgäste
Ein Mann aus Anhalt-Bitterfeld wurde am Montag in einem Zug der Deutschen Bahn verhaftet. Der 24-Jährige hatte nach Mitteilung der Magdeburger Polizei zwei von der Elfenbeinküste stammende Männer massiv mit fremdenfeindlichen Parolen beschimpft. Der Sicherheitsdienst der Bahn beschützte die Männer bis zum Eintreffen der Polizei. Diese stellten anschließend fest, dass der 24-jährige nicht nur 2,67 Promille im Blut hatte, sondern auch noch per Haftbefehl gesucht wurde. Laut Polizei ist der Mann bereits als rechter Gewalttäter bekannt, am Dienstag soll er dem Haftrichter vorgeführt werden. Quelle
tagesspiegel.de: Feindliche Übernahme unter braunen Kameraden
Die NPD reklamiert den Osten als Markt für sich und verdrängt die DVU – die hofft auf eine Zukunft im Westen.
Berlin – Wutgeheul bei der DVU, eiskaltes Managergebaren in der NPD – der Bruch des Wahlabsprachen-Kartells der beiden Parteien, 2005 als „Deutschland-Pakt“ intoniert, gewährt einen Blick auf die mentale Lage des rechtsextremen Spektrums. DVU-Chef Matthias Faust empört sich im Internet, die NPD habe seine Partei „im wahrsten Sinne des Wortes verraten“. Das Ende des Pakts trifft die DVU hart: Sie kann kaum noch hoffen, bei der Wahl in Brandenburg ein drittes Mal den Einzug ins Parlament zu schaffen. Nach zehn Jahren im Potsdamer Landtag droht der Fraktion das Aus – weil sie ihr schon länger bröckelndes Wählerpotenzial nun obendrein mit der NPD teilen muss. weiter…
mz-web.de/Newsticker: Staatsschutz ermittelt nach Tat im Bördekreis
Nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung im Bördekreis hat der Staatsschutz Ermittlungen gegen einen 27-jährigen Rechtsextremisten aufgenommen. Er soll am vergangenen Samstag in Hamersleben einen 31-Jährigen mit einem Kopfstoß gegen die Nase zu Boden gestoßen und ihn dann gegen den Kopf getreten haben. Zuvor seien beide Männer in Streit geraten, teilte das zuständige Polizeirevier am Montag in Haldensleben mit. Das Opfer erlitt Blutergüsse und Abschürfungen im Gesicht und auf dem Rücken. Laut Polizei ist unklar, ob ein politisches Motiv vorliegt. Der mutmaßliche Täter sei wegen rechtsextremer Straftaten polizeibekannt. Quelle
mz-web.de: Zwei Polizisten werden im Einsatz verletzt
Ermittlungen wegen Landfriedensbruchs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte
Bad Dürrenberg/Halle/dpa. Zwei Polizisten sind in der Nacht zum Sonntag bei einem Einsatz in Bad Dürrenberg (Saalekreis) leicht verletzt worden. In dem Ort waren beim Brunnenfest gegen 2.00 Uhr auf dem Festgelände zwei Gruppen von jeweils rund 20 Menschen aneinandergeraten. Nach einer verbalen Auseinandersetzung flogen Flaschen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Polizei trennte beide Gruppen. Vier Tatverdächtige im Alter von 17 bis 21 Jahren wurden ermittelt. Ein 19-Jähriger leistete der Polizei gegenüber erheblichen Widerstand. Er kam in Gewahrsam. Die Polizei ermittelt wegen Landfriedensbruchs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Quelle
mz-web.de: Festnahme wegen fremdenfeindlicher Parolen
24-Jähriger hatte zwei Männer beschimpft – Täter mit 2,67 Promille festgenommen
Magdeburg/dpa. Die Polizei hat einen 24-Jährigen festgenommen, der zwei von der Elfenbeinküste stammende Männer massiv mit fremdenfeindlichen Parolen beschimpft hat. Der Sicherheitsdienst der Deutschen Bahn schütze die beiden 40- und 48-Jährigen Männer, teilte die Polizei in Magdeburg am Montag mit. Noch an Ort und Stelle konnten die Beamten den 24-Jährigen aus dem Kreis Anhalt-Bitterfeld festnehmen. Es stellte sich heraus, dass der Mann nicht nur 2,67 Promille Alkohol im Blut hatte, sondern auch noch per Haftbefehl gesucht wurde. Laut Polizei ist der Mann bereits als rechter Gewalttäter bekannt und soll morgen einem Richter vorgeführt werden. Quelle
volksstimme.de: Fremdenfeindliche Parolen: Mann festgenommen
Magdeburg – Die Polizei hat einen 24-Jährigen festgenommen, der zwei von der Elfenbeinküste stammende Männer massiv mit fremdenfeindlichen Parolen beschimpft hat. Der Sicherheitsdienst der Deutschen Bahn schütze die beiden 40- und 48-Jährigen Männer, teilte die Polizei in Magdeburg am Montag mit. Noch an Ort und Stelle konnten die Beamten den 24-Jährigen aus dem Kreis Anhalt-Bitterfeld festnehmen. Es stellte sich heraus, dass der Mann nicht nur 2,67 Promille Alkohol im Blut hatte, sondern auch noch per Haftbefehl gesucht wurde. Laut Polizei ist der Mann bereits als rechter Gewalttäter bekannt und soll morgen einem Richter vorgeführt werden. Quelle
Polizeirevier Stendal – Pressemitteilung Nr.: 182/09: Kriminalitätsgeschehen
Am 25.06.09, gegen 21.50 Uhr kam es am Hauseingang der Stadtseeallee 28 zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Deutschen und zwei Bürgern jugoslawischer Herkunft.
Nach bisherigen Erkenntnissen hat der 29-jährige Beschuldigte aus Stendal an der Tür der zwei Geschädigten (37 und 32 Jahre) geklopft. Dort kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung, bei der der Beschuldigte auch gegen die Wohnungstür der Geschädigten getreten hat. Ebenfalls hatte er vergeblich versucht, eine Geschädigte mit der Faust zu schlagen und zu treten. Durch die eingesetzten Polizeibeamten wurde dem Beschuldigten daraufhin ein Platzverweis erteilt und für den Fall der Zuwiderhandlung Verhinderungsgewahrsam angedroht. Dem Platzverweis kam der Beschuldigte jedoch nur anfänglich nach, so dass er zum Schutz der Geschädigten und zur Verhinderung weiterer Straftaten in Verhinderungsgewahrsam genommen worden ist. Ein bis dahin nicht beteiligter 58-Jähriger Bekannter leitete gegen die Ingewahrsamnahme des Beschuldigten aktiven Widerstand, der jedoch sofort durch die Polizeibeamten gebrochen wurde.
Nach Atemalkoholkontrolle (1,48 Promille) und Blutentnahme verbrachte der Haupttäter die Nacht kostenpflichtig im Zentralen Polizeigewahrsam in Magdeburg.
Gegen beide sind Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Ein fremdenfeindlicher Hintergrund der Haupttat kann nicht ausgeschlossen werden. Quelle
mz-web.de: Auftritt in SS-Uniform bleibt ohne strafrechtliche Folgen
Staatsanwalt: Vereinsmitglieder trugen keine Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen – Nazi-Symbole zuvor überklebt
Thale/Halberstadt/dpa. Der Auftritt eines Traditionsvereins in Uniformen von Waffen-SS und Wehrmacht beim Sachsen-Anhalt-Tag in Thale hat keine strafrechtlichen Konsequenzen. Die Mitglieder des Vereins hätten keine Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zur Schau getragen, weil sie Nazi-Symbole auf den Uniformen vorher überklebt hätten, sagte der Halberstädter Oberstaatsanwalt Helmut Windweh am Montag auf dpa-Anfrage. Die von der Polizei von Amts wegen gestellte Anzeige habe aus diesem Grund kein Verfahren gegen Beteiligte und demzufolge auch keine Anklage zur Folge. Der Sachsen- Anhalt-Tag hatte Mitte Juni rund 200 000 Menschen nach Thale gelockt. Quelle
volksstimme.de: Auftritt in SS-Uniform ohne strafrechtliche Folgen
Thale/Halberstadt – Der Auftritt eines Traditionsvereins in Uniformen von Waffen-SS und Wehrmacht beim Sachsen-Anhalt-Tag in Thale hat keine strafrechtlichen Konsequenzen. Die Mitglieder des Vereins hätten keine Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zur Schau getragen, weil sie Nazi-Symbole auf den Uniformen vorher überklebt hätten, sagte der Halberstädter Oberstaatsanwalt Helmut Windweh am Montag auf dpa-Anfrage. Die von der Polizei von Amts wegen gestellte Anzeige habe aus diesem Grund kein Verfahren gegen Beteiligte und demzufolge auch keine Anklage zur Folge. Der Sachsen- Anhalt-Tag hatte Mitte Juni rund 200 000 Menschen nach Thale gelockt. Quelle
mz-web.de: Weiße Flecken in einer Zeit ohne Sinn für Erinnerung
Geschichte stößt bei Jugendlichen auf ein geteiltes Echo
WEISSENFELS/MZ. Vor dem Haus in der Schillerstraße 15 erinnert ein Stolperstein an das Schicksal der jüdischen Familie Murr. Rudolf und Emma Murr wurden 1941 beziehungsweise 1942 ermordet. Zur Erinnerung ließ der Kölner Bildhauer Gunter Demnig am 11. April den Stein mit den Daten der Murrs in den Weißenfelser Fußweg ein. Tage später, am 14. April, wurde mit einer Kranzniederlegung im Schloss der Befreiung der Saalestadt gedacht (die MZ berichtete). weiter…
volksstimme.de: Abschiebung gestoppt, Landkreis schweigt zum Fall
Seit acht Jahren lebt Aliou S. aus Guinea als geduldeter Asylsuchender in Burg. Nun hat Innenminister Holger Hövelmann ( SPD ) seine drohende Abschiebung gestoppt. Grund : Der Afrikaner soll vor einem Jahr von Rechtsextremisten verletzt worden sein. Als Zeuge dürfe er nicht ausgewiesen werden. Der Landkreis schweigt in diesem Fall. Die Polizei weist die Vorwürfe, sich am Tatort falsch verhalten zu haben, zurück. weiter…
mz-web.de: Konflikte mit der Faust gelöst
BALLENSTEDT/QUEDLINBURG/MZ – In der Nacht zum Samstag gab es für Polizeibeamte aus Quedlinburg, Thale und Ballenstedt in der Quedlinburger Straße in Ballenstedt einen Einsatz. Hier hatte sich im Bereich des Lidl-Marktes, gegen 0.45 Uhr eine Schlägerei ereignet. Dabei wurde ein 21-jähriger Mann aus Quedlinburg im Gesicht verletzt. Die eingesetzten Beamten ermittelten den Täter, ein 21-jähriger Ballenstedter, vor Ort. Während der Anzeigenaufnahme wurden die Beamten von einem in der Vergangenheit mit Gewalttätigkeiten in Erscheinung getretenen anderen 21-jährigen Ballenstedter beschimpft und beleidigt. Dabei rief dieser laut hörbar eine Grußformel aus der rechten Szene. Gegen ihn wurde Strafanzeige wegen Beleidigung und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen erstattet. weiter…
Polizeirevier Stendal – Pressemitteilung Nr.: 184/09: Kriminalitätsgeschehen
Am 28.06.09 erhielt die Polizei gegen 04.00 Uhr davon Kenntnis, dass im Bereich der Ortslage Poritz am Poritzer Stau mehrere Personen der rechten Szene feiern und diverse Flaggen und Transparente bei sich haben. Bei dieser Örtlichkeit handelt es sich um ein europäisches Vogelschutzgebiet – Lebensraum des Brachvogels.
Beim Eintreffen der Polizei wurden zwölf Personen im Alter von 16 bis 23 Jahren – vorwiegend aus Bismark stammend – mit sechs Fahrzeugen festgestellt. In den Fahrzeugen schliefen teilweise Personen. Einige saßen am Lagerfeuer, welches noch brannte. In der Feuerstelle lag ein abgebrannter Reifen mit Felge.
In unmittelbarer Nähe wurden eine Musikanlage, ein Stromaggregat, mehrere Tonträger mit rechtem Liedgut, ein Notebook sowie einige Fahnen und Plakate mit rechtsgerichteten Aufschriften sichergestellt. weiter…
mz-web.de: Fahrt der neunten Klassen als Reise in die Geschichte
Sekundarschüler aus Elster besuchten die Konzentrationslager in Auschwitz
ELSTER/MZ/AGO. Die neunten Klassen der Sekundarschule Elster begaben sich auf eine Reise, welche im Rahmen des Geschichts- und Sozialkundeunterrichts in Angriff genommen wurde. Das Ziel hieß Auschwitz, ein ehemaliges Konzentrationslager in Polen. weiter…
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