Pressespiegel
06. Februar 2010
06. Februar 2010 / Halberstadt: „Und was ist zu sehen? Der rechte Arm!“
Neonazistrukturen im Harz sollen ausgebaut werden // NPD-Büro in Halberstadt als „gruppen- und organisationsübergreifendes“ Zentrum angepriesen // angekündigter Liederabend wegen Hitlergrüßen verboten
Für den 06. Februar 2010 kündigten der „NPD Ortsbereich Halberstadt“ und die JN Sachsen-Anhalt den bereits vierten Liederabend in Halberstadt an. Geboten werden sollte – für fünf Euro Eintritt – zum wiederholten Male der Berliner Liedermacher „Fylgien“. Wenige Tage zuvor ist Anzeige bei der Polizei auf Grundlage eines veröffentlichten Videos erstattet worden, welches offensichtlich zum dritten Liederabend am 14. November 2009 in „Lolo`s Hof“ entstanden war. Dabei hatten mehrfach anwesende Neonazis während des Auftrittes des selben Liedermachers den Hitlergruß gezeigt. Der Landkreis als zuständige Versammlungsbehörde habe sich dazu entschlossen, die Veranstaltung zu verbieten, so der Pressesprecher der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord Frank Küssner. Am späten Nachmittag des 05. Februar 2010 sei den Veranstaltern das Verbot mit Auflagenverfügung übermittelt worden. weiter…
PRev Salzwedel – Pressemitteilung Nr.: 032/10: Demonstration in Salzwedel
06.02.10, Salzwedel, Demonstration ohne Vorkommnisse abgelaufen. Am heutigen Tag kam es am Nachmittag in der Stadt Salzwedel zu einer unangemeldeten Demonstration. Hintergrund der Aktion war der Landfriedensbruch vom 02.02.2010, wir berichteten im Pressebericht 026/10. Etwa 100 Demonstranten der linken Szene trafen sich im sogenannten Birkenwäldchen an der Straße Am Moorteich. Die Demonstration begann gegen 16:00 Uhr und verlief durch die Altstadt von Salzwedel. Sie endete gegen 17:00 Uhr friedlich am Ausgangspunkt. Diese versammlungsrechtliche Aktion wurde durch die Polizei mit der Zielstellung begleitet, den störungsfreien Verlauf der Demonstration zu gewährleisten sowie Gewalttätigkeiten und Gefahren für Unbeteiligte zu verhindern. Es kam in der Zeit des Umzuges nur zu geringen Verkehrseinschränkungen, welche gegen 17:00 Uhr wieder vollständig aufgehoben werden konnten. Quelle
volksstimme.de: Keine Übergriffe mehr auf Geschäfte von Besitzern mit Migrationshintergrund / Videoüberwachung brachte gewünschten Erfolg
Bis nach dem Martinimarkt im Oktober des vergangenen Jahres waren an drei Stellen in Klötze Videokameras installiert. Sie haben seit Oktober 2008 täglich von 18 Uhr abends bis 8 Uhr des Folgetages das nächtliche Geschehen auf der Oebisfelder Straße, auf der Bahnhofstraße sowie am Einkaufszentrum Hegefeld aufgzeichnet. weiter…
mz-web.de: Rechtsrock / Im Zweifel für die Meinungsfreiheit
Bundesprüfstelle sieht keine Möglichkeit für ein Verbot der CD «Anpassung ist Feigheit» von der NPD
Bonn/Hannover/dpa. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien sieht keine Möglichkeit zum Verbot einer sogenannten Schulhof-CD der rechtsextremen NPD. Die Scheibe dürfe deshalb weiterhin Kindern und Jugendlichen zugänglich gemacht werden, sagte die Leiterin der Prüfstelle, Elke Monssen-Engberding, am Freitag in Bonn. Sie bestätigte damit einen Bericht der Zeitung «Neues Deutschland». Die NPD verteilt die CD “Anpassung ist Feigheit” seit 2004 kostenlos auf Schulhöfen. Das Landeskriminalamt Niedersachsen hatte einen Verbotsantrag gestellt. weiter…
mdr.de: Gericht erlaubt Demo von Rechtsextremen durch Dresden
Rechtsextreme dürfen am 13. Februar wie geplant durch Dresden marschieren. Das entschied das Verwaltungsgericht Dresden am Freitag. Die Richter gaben damit einem Antrag der Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland (JLO) statt. Die von der Dresdner Stadtverwaltung angeordnete Beschränkung der von der JLO angemeldeten Demonstration auf eine nur noch “stationäre Versammlung” greife in unzulässiger Weise in die vom Grundgesetz geschützte Versammlungsfreiheit ein, begründete die 6. Kammer des Dresdner Verwaltungsgerichts. weiter…
mz-web.de: Überschattetes Gedenken
Am 65. Jahrestag der Zerstörung Dresdens wollen wieder Neonazis marschieren – Polizei rechnet mit Gewalt
DRESDEN/MZ. Am 13. Februar wird auch Hildegart Stellmacher wieder auf der Straße sein. Mit ein paar anderen Mitgliedern der Dresdner Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und Freunden wird sie sich vor der im Jahr 2001 geweihten neuen Synagoge postieren. Wie in den Jahren zuvor. “Damit die Nazis wenigstens hier nicht Halt machen können.” weiter…
mz-web.de: «Von Nazis nichts aufdrängen lassen»
Wie sieht angemessenes Gedenken aus? Die Zeitzeugin Nora Lang im MZ-Interview
DRESDEN/MZ. Nora Lang hat den Angriff auf Dresden als 13-Jährige miterlebt. Heute engagiert sie sich im Verein “IG 13. Februar 1945″ für ein angemessenes Gedenken. Mit ihr sprach Alexander Schierholz. weiter…
mz-web.de: Spuren ins Dunkel
Querfurter Verleger Jahns ist auf SS-Mann gestoßen, der im Warschauer Ghetto versuchte, Juden zu retten
Halle/MZ. Eigentlich war Joachim Jahns am Anfang nur beeindruckt gewesen. Beeindruckt von der Autobiografie der Lisl Urban, einer ganz normalen Frau, die ihr ganz normales Leben in zwei schmalen Bänden aufgeschrieben hatte. Ein Leben in den Verwerfungen der Zeitgeschichte: 1914 geboren im Riesengebirge, zur Lehrerin ausgebildet in Halle, die erste Liebe zu einem Nazi-Offizier aus Weißenfels, das gemeinsame Kind, die Stelle als Sekretärin bei einer Nazi-Dienststelle, der Zusammenbruch, der Neuanfang. Joachim Jahns hat nicht lange nachdenken müssen. Er hat das Buch veröffentlicht. weiter…
volksstimme.de: “Meine Mutter wollte und hat Deutschland nie wieder betreten
Benjamin Pappenheim ist der Sohn von Beate Pappenheim-Lundner, der ältesten Schwester von Miriam Lundner, deren Namen die Schule in der OdFStraße seit 2001 trägt. In dieser Woche weilte er in Halberstadt. weiter…
mdr.de: Beratung über Asylbewerberheim Möhlau
Beraten aber nicht entschieden hat der Sozialausschuss des Landkreises Wittenberg über die Zukunft des Asylbewerberheims in Möhlau. Einzelne Abgeordnete hatten die Schließung und die Unterbringung der Familien in separaten Wohungen gefordert. Nach ersten Berechnungen der Kreisverwaltung würde das 115 000 Euro mehr pro Jahr kosten. Beim Kreistag Anfang März steht das Thema noch einmal auf der Tagesordung. Quelle
volksstimme.de: Oschersleber Bewos hat Verein Alternative Lebensgestaltung zum 31. Juli Pachtverhältnis gekündigt / Vorwurf: Alge verstößt gegen Vertrag und vermietet weiter
Die Oschersleber Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft Bewos hat dem Verein Alternative Lebensgestaltung ( Alge ) das Pachtverhältnis über das Gebäude in der Magdeburger Straße 35 zum 31. Juli dieses Jahres gekündigt. Bewos wirft den Alge-Verantwortlichen vor, gegen den Pachtvertrag verstoßen und Wohnraum untervermietet zu haben. weiter…
npd-blog.info: Neonazis dürfen marschieren – Dresden kündigt Rechtsmittel an
Vor dem Dresdner Verwaltungsgericht hat die rechtsextreme “Junge Landsmannschaft Ostdeutschland (JLO)” einen Etappensieg in Sachen “Trauermarsch” erreicht. Wie die Anmelder nach NPD-Angaben mitteilten, habe die 6. Kammer die aufschiebende Wirkung des Widerspruchs der JLO gegen eine Verfügung der Versammlungsbehörde wiederhergestellt, mit der statt des Trauermarschs nur eine stationäre Kundgebung erlaubt sein sollte. Die Verwaltungsrichter erklärten nun diese Einschränkung für rechtswidrig, da sie mit dem Grundrecht auf Versammlungsfreiheit unvereinbar sei. weiter…
blog.zeit.de/stoerungsmelder: Dresden: Gericht erlaubt Naziaufmarsch
Tausende Neonazis dürfen am 13. Februar wie geplant durch Dresden marschieren. Das entschied heute das Verwaltungsgericht Dresden. Die Stadtverwaltung hatte den Rechtsextremen wegen möglicher Ausschreitungen lediglich eine stationäre Kundgebung genehmigt. Nach Ansicht der Verwaltungsrichter verstößt die Beschränkung jedoch gegen die Versammlungsfreiheit. Das Bündnis Dresden-Nazifrei mobilisiert daher weiter zu den Protesten. Darüberhinaus gibt es eine von der Stadt organisierte Menschenkette gegen Rechts und eine Kirchenaktion gegen den Aufmarsch. weiter…
sz-online.de: Warum man mit Menschenketten die Ungeister nicht los wird
Unter dem Titel Perspektiven veröffentlicht die Sächsische Zeitung kontroverse Essays, Kommentare und Analysen zu aktuellen Themen. Heute: SZ-Redakteur und Historiker Oliver Reinhard über das „richtige“ Gedenken zum 13. Februar. Während die Rechtsextremen geschlossen aufmarschieren, pflegen deren Gegner ihre Ressentiments oder bleiben passiv – das Dilemma von Dresden. weiter…
PRev Salzwedel – Pressemitteilung Nr.: 030/10: Nachmeldung zum Pressebericht 026/10, Landfriedensbruch in Salzwedel
In dieser Sache kann mitgeteilt werden, dass es zwischenzeitlich eine Durchsuchung bei einem 24-jährigen Altmärker nach Beweismitteln gegeben hat. Der Betreffende ist in der Vergangenheit bereits wegen politisch motivierter Straftaten in Erscheinung getreten. Beamte des Polizeireviers Altmarkkreis Salzwedel werden nächster Zeit verstärkt im gesamten Altmarkkreis präsent sein. Ein besonderes Augenmerk wird es dabei auf das angegriffene Vereinshaus aber auch anderen einschlägig bekannten Örtlichkeiten geben. Die Ermittlungen in dieser Sache dauern an. Nach wie vor sucht die Polizei weitere Zeugen, welche sachdienliche Hinweise geben können. Diese werden gebeten sich im Polizeirevier Salzwedel unter der Telefonnummer 03901 8480 zu melden. weiter…
altmark-zeitung.de: Überfall auf das Schärfste verurteilt / Staatsschutz ermittelt mit Hochdruck
SALZWEDEL (mei). Staatsschutz und Kripo ermitteln mit Hochdruck, um die Vermummten, die Dienstagabend das Vereinshaus der Antifaschistischen Aktion Salzwedel (AAS) verwüstet haben, dingfest zu machen. Ermittlungsergebnisse dazu gab es gestern noch nicht. weiter…
PRev Salzwedel – Pressemitteilung Nr.: 026/10: Landfriedensbruch in Salzwedel
Zu einem Landfriedensbruch kam es am 02.02.2010 gegen 18:15 Uhr in der Altperverstraße 34. Über Notruf hatte ein 20-jähriger Salzwedeler um 18:18 Uhr mitgeteilt, das mehrere Personen aus der rechten Szene mit Gewalt in das Gebäude Altperverstraße 34 eindringen. Als die Polizeibeamten wenige Minuten später vor Ort eintrafen, hatten sich die Angreifer bereits entfernt. Zuvor hatten sie einen 19-jährigen Salzwedeler im Hauseingang des Gebäudes zu einer am Abend geplanten Veranstaltung befragt. Der junge Mann erhielt zwei Schläge ins Gesicht und wurde zu Boden gestoßen. Anschließend wurde die Tür zu einem Zimmer eingetreten. Dort zerstörten die Täter mehrere Regale und einen Fernseher. Zur gleichen Zeit wurde in einem weiteren Zimmer eine Fensterscheibe eingeschlagen. weiter…
volksstimme.de: Rechte überfallen Vereinshaus in Salzwedel
Salzwedel – Eine Gruppe mutmaßlicher Rechtsextremer ist in Salzwedel gewaltsam in ein Vereinshaus eingedrungen und hat dort randaliert. Zudem schlugen die Angreifer am Dienstagabend einen 19- Jährigen nieder. In dem Haus traten sie eine Tür ein und zerstörten einen Fernseher und ein Regal. Wie ein Sprecher des Polizeireviers Salzwedel am Mittwoch der dpa sagte, wollten sich mehrere Menschen in dem Gebäude treffen, um über eine Aktion gegen einen am 13. Februar in Dresden geplanten rechten Aufmarsch zu sprechen. Der Überfall hänge damit zusammen. Da die Polizei von einer politischen Motivation für die Tat ausgeht, ermittelt der Staatsschutz. Quelle
mdr.de: Rechte überfallen Vereinshaus in Salzwedel
Eine Gruppe Rechtsextremer hat in Salzwedel ein Vereinshaus überfallen und dort randaliert. Wie die Polizei mitteilte, drangen die Angreifer gestern Abend in das Gebäude ein. Sie schlugen einen 19-Jährigen nieder, zerstörten einen Fernseher, mehrere Möbelstücke und eine Tür. In dem Haus hatten sich gerade mehrere Jugendliche versammelt, um Aktionen gegen einen geplanten Neo-Nazi-Aufmarsch zu besprechen. Weil die Polizei von einer rechtsextremistischen Tat ausgeht, ermittelt nun der Staatsschutz. Quelle
tagesspiegel.de: Verein wirft Bürgermeisterin politische Brandstiftung vor
Nach dem rechtsextremistischen Brandanschlag auf das “Haus der Demokratie“ in Zossen hat der bundesweite Verein “Gesicht zeigen!“ Bürgermeisterin Michaela Schreiber scharf angegriffen. Doch die weist die Vorwürfe entschieden zurück. weiter…
maerkischeallgemeine.de: Zossens Bürgermeisterin ist wütend über Vorwürfe, sie würde das Vorgehen gegen Rechtsextremismus boykottieren
Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B) sieht sich besonders seit dem Brandanschlag auf das Haus der Demokratie mit massiven Vorwürfen konfrontiert. So wird sogar behauptet, sie begünstige die Feinde der Demokratie. Mit der Zossener Verwaltungschefin sprach Fred Hasselmann. weiter…
mdr.de: Prozess wegen Schulhof-CD beginnt von vorn
Die 2004 gepreßten aber offensichtlich nie in Umlauf gebrachten 50.000 Schulhof-CDs, mit denen rechte Gruppen für sich werben wollten, beschäftigt weiterhin die Justiz. Ein ehemaliger Musikverleger aus dem Elb-Havel-Winkel muß sich – nach zwei Freisprüchen am Amtsgericht – seit heute vor dem Landgericht Stendal verantworten. Es ging auch heute wieder um die Frage: Ist jene CD schwer jugendgefährdend, und was ist das überhaupt? Amtsrichter hatten das dumpfe Gedröhne als moralisch verwerflich, strafrechtlich aber nicht relevant bewertet. Das Oberlandesgericht hatte es anderes gesehen. Ein anderer Amtsrichter erkannte dann, daß den Verleger dennoch keine Schuld treffe, weil er durch ein Gutachten davon ausgehen konnte, daß die CD juristisch nicht zu beanstanden sei. Die Staatsanwaltschaft Halle ging erneut in Berufung, weil die Verfasserin des Gutachtens der rechten Szene nahestehe, die Expertise ein Gefälligkeitsgutachten gewesen sein könne. Heute bekräftigte jedoch selbst Staatsanwalt Vogt aus Halle, Ex-Leiter der Zentralstelle für jugendgefährdende Schriften, daß er zunächst in den Texten der CD keine Rechtsverstöße erkannt habe. Am Freitag kommender Woche soll das Urteil gefällt werden – falls die Staatsanwaltschaft, wie vom Verteidiger angeregt, ihre Berufung nicht noch zurückzieht. weiter…
volksstimme.de: “Harmlose Kinderlieder sind nicht auf der CD”
Stendal. Ein früherer Musikproduzent aus Kuhlhausen ( Landkreis Stendal ) muss sich seit gestern wegen Verstoßes gegen das Jugendschutzgesetz vor dem Landgericht Stendal verantworten. Der 35-Jährige wird beschuldigt, im Jahr 2004 50 000 Musik-CD ‘ s vorrätig gehabt zu haben, die laut Anklage der Staatsanwaltschaft Halle schwer jugendgefährdenden Inhalts gewesen seien. Die Tonträger mit rechtem Gedankengut sollten auf Schulhöfen verteilt werden. weiter…
volksstimme.de: Mann wegen rechtsextremer Schulhof-CDs vor Gericht
Stendal – Vor dem Landgericht Stendal muss sich von heute an ein 35-Jähriger verantworten, der 50 000 CDs mit ausländerfeindlichen Liedern besessen haben soll. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Tonträger auf Schulhöfen verteilt werden sollten. Bei einer Durchsuchung am 30. Juli 2004 seien sie zwar nicht gefunden worden. Es soll aber Dokumente geben, die belegen, dass sie am 2. Juli bei dem Mann angekommen waren, teilte ein Gerichtssprecher mit. Der Angeklagte hat die CDs den Angaben zufolge pressen lassen. Dem Mann wird ein Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz vorgeworfen. weiter…
ndr.de: Verteilen rechtsextremer CDs vor Schulhöfen erlaubt
“Wir sind der Schrecken aller linken Spießer und Pauker” – so oder ähnlich heißen die CDs mit denen die rechtsextreme NPD und andere Organisationen vor Schulhöfen und Jugendeinrichtungen Heranwachsende zu ködern versuchen. Seit mehr als fünf Jahren sind so Tausende Tonträger mit braunem Liedgut bundesweit verteilt worden. Das niedersächsische Landeskriminalamt ist jetzt mit dem Versuch gescheitert, einen dieser Tonträger verbieten zu lassen. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften in Bonn sah keine Möglichkeit, die CD auf den Index zu setzen. Es gehe immer um eine Abwägung zwischen Jugendschutz und Meinungsfreiheit, sagte die Leiterin der Prüfstelle, Elke Monssen-Engberding, am Freitag. Die Behörde dürfe nichts allein wegen des politischen Inhalts indizieren. Auf der CD werde auch nicht zu Gewalt aufgerufen. weiter…
volksstimme.de: Gestorben auf der Suche nach Gerechtigkeit
Altstadt ( ba ). 65 Jahre ist es jetzt her, dass Mitglieder der Magdeburger Widerstandsgruppe gegen den Naziterror um Hermann Danz im Zuchthaus Brandenburg-Görden hingerichtet wurden – am. 5. Februar 1945. Aus diesem Anlass hat die Arbeitsgruppe ” Stolpersteine für Magdeburg ” für diesen Tag die Verlegung von Stolpersteinen geplant, die an sie dort erinnern sollen, wo die Ermordeten in Magdeburg ihren Wohnsitz hatten. weiter…
news-adhoc.com: Neonazi-Angriff auf linke Szene in Salzwedel
03. Februar 2010Vor dem Jahrestag der Bombardierung Dresdens am 13. Februar 1945 ist es am Dienstag im altmärkischen Salzwedel zu Auseinandersetzungen zwischen Neonazis und Links-Autonomen gekommen. Dabei wurde ein 19 Jahre alter Mann aus der linken Szene von rechtsextremen Schlägern verletzt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Anschließend seien Räumlichkeiten eines Vereins, der möglicherweise dem linken Spektrum zuzuordnen ist, verwüstet worden. weiter…
mdr.de: Asylbewerberheim Möhlau Thema im Ausschuss
Das umstrittene Asylbewerberheim in Möhlau ist heute Thema im Wittenberger Sozialausschuss. Es geht um den Antrag, die Einrichtung wegen unzumutbarer Zustände zu schließen und die etwa 200 Bewohner in leerstehenden Wohnungen im Landkreis unterzubringen. Eine Entscheidung soll der Kreistag im März treffen. Immer wieder gab es in Möhlau Klagen der Heiminsassen – über die primitiven Wohnbedingungen und die schlechte ärztliche Versorgung. Quelle
magdeburger-nachrichten.de: Überfall in Wernigerode zeigt: Rechtsextreme Gewalt kann Jeden treffen
Magdeburg. Am letzten Donnerstag wurde der Wernigeröder SPD-Stadtrat und stellvertretende Juso- Landesvorsitzende Kevin Müller Opfer eines brutalen Überfalls mutmaßlich rechter Schläger in Wernigerode. Die SPD- Landesvorsitzende Katrin Budde verurteilte den Angriff scharf. “Der Überfall zeigt, dass Rechtsextreme vor keinem Mittel zurückschrecken. Jeder kann Opfer ihrer Gewalt werden.”Besonders erschreckend ist erneut die Brutalität der Angreifer. “Die Anhänger rechtsradikalen Gedankengutes ? in diesem Fall der Blankenburger Nationalen Front ? machen in ihrer von Stumpfsinn, Intoleranz und Frustration geprägten Weltsicht nicht vor Gewalt gegen Demokraten und Andersdenkende halt und schlagen und treten sogar auf am Boden Liegende ein”, erklärt der Juso-Landesvorsitzende Andrej Stephan. “Wir sind froh und dankbar, dass unserem aktiven Mitstreiter Kevin Müller bei der nächtlichen Attacke nichts Schlimmeres passiert ist.” Müller, der sich seit Jahren aktiv gegen rechte Umtriebe engagiert, musste im Krankenhaus behandelt werden, ist wieder wohlauf und hat bereits erklärt, “ich werde mich auch weiterhin nicht vor Nazis zu verstecken. Denen gehört das Handwerk gelegt.” weiter…
taz.de: Auch Thüringen will nun ein Programm für Weltoffenheit und Toleranz auflegen. Der Schwerpunkt soll auf der Bekämpfung des Rechtsextremismus liegen
DRESDEN taz | Die CDU-SPD-Koalition in Thüringen war noch nicht besiegelt, da nutzte der Landtag Ende September 2009 ein günstiges Zeitfenster und beschloss in seiner konstituierenden Sitzung ein Landesprogramm für Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz. weiter…
npd-blog.info: Nazis den Wind aus den Segeln nehmen – Informationsbroschüre zum Thema sexueller Missbrauch
Immer wieder versuchen Rechtsextremisten die Trauer und Ängste der Bevölkerung nach Sexualstraftaten für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. So auch jüngst in Joachimsthal/Brandenburg. Anhänger von DVU und NPD inszenierten sich öffentlichkeitswirksam und forderten wiederholt die “Todesstrafe für Kinderschänder”. Auslöser war die Freilassung eines aus der Haft entlassenen Sexualstraftäters. weiter…
mdr.de: Polizei stockt Personal zum 13. Februar auf
Die Sicherheitsbehörden in Sachsen bereiten sich auf einen Großeinsatz zum 65. Jahrestag der Zerstörung Dresdens vor. Nach Angaben von Innenminister Markus Ulbig sollen mehr Polizisten als im vergangenen Jahr eingesetzt werden. Genaue Zahlen nannte der Minister nicht. Im vergangenen Jahr waren rund 4.300 Beamte aus mehreren Bundesländern in Dresden im Einsatz. weiter…
lautgegennazis.de: Deutschland – Sachsen: Alarmierende Statistik 2009 – 263 Angriffe durch Rechtsextreme – 446 Personen direkt betroffen – Gezielte Angriffe von organisierten Nazis – deutlicher Zuwachs von rechtsextremer Gewalt im Fußball Fanbereich
Wir müssen endlich wach werden!!! Am 13. Februar 2010 treffen sich voraussichtlich 8.000 Nazis zu einem Aufmarsch in Dresden. Dresden liegt in Sachsen. Und genau aus Sachsen erreichen uns von der dortigen Opferberatungsstelle Zahlen, die nicht nur Böses erahnen lassen, sondern ein Sinnbild der aktuellen Situation sind. weiter…
npd-blog.info: NPD-Kandidiat wegen Vergewaltigung und Überfall verurteilt
Wegen Vergewaltigung und gefährlicher Körperverletzung ist ein 20 Jahre alter Neonazi aus Windeck verurteilt worden. Trotzdem bleibe er vorerst auf freiem Fuß, da er noch Berufung einlegen könne, berichtet der Kölner Stadtanzeiger. Der Mann war den Angaben zuvolge bei den Kreistagswahlen für die NPD angetreten. weiter…
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02. Februar 2009
bnr.de: Den braunen Sumpf austrocknen
Wernigerode − Am vergangenen Donnerstag wurde der Wernigeröder SPD-Stadtrat und stellvertetende Juso-Landesvorsitzende in Sachsen-Anhalt Kevin Müller Opfer eines brutalen Überfalls mutmaßlich rechter Schläger in Wernigerode. weiter…
npd-blog.info: Wernigeröder SPD-Stadtrat offenbar von Neonazis überfallen
Am 28. Januar 2010 ist der Wernigeröder SPD-Stadtrat und stellvertretende Juso-Landesvorsitzende Kevin Müller Opfer eines brutalen Überfalls mutmaßlich rechter Schläger in Wernigerode geworden. Die SPD- Landesvorsitzende Katrin Budde verurteilte den Angriff scharf. „Der Überfall zeigt, dass Rechtsextreme vor keinem Mittel zurückschrecken. Jeder kann Opfer ihrer Gewalt werden.“ Besonders erschreckend sei erneut die Brutalität der Angreifer. weiter…
taz.de: Staatsanwalt räumt Fehler ein
Die Staatsanwaltschaft Dresden hält Blockadeaufruf weiter für strafbar, will vorerst aber keine Plakate mehr beschlagnahmen. Den Nazis wurde nur eine Steh-Kundgebung erlaubt. weiter…
npd-blog.info: NPD gratuliert Linksfraktion zum “Tabubruch”
Abgeordnete der Linksfraktion haben für ihr Verhalten gegenüber den israelischen Staatspräsidenten Peres Beifall von der Neonazi-Partei NPD erhalten. Der sächsische NPD-Abgeordnete Jürgen Gansel zollte den Abgeordneten der Linken Respekt. Nach der Rede Peres’ am 27. Januar anlässliche des Holocaust-Gedenktages im Bundestag hatten sich nicht alle Abgeordneten erhoben. Sahra Wagenknecht und zwei weitere Frauen aus der Linksfraktion blieben sitzen. weiter…
blog.zeit.de/stoerungsmelder: Nach Brandanschlag: Bürgermeisterin soll sich positionieren
Eine Woche, nachdem das “Haus der Demokratie” in Zossen komplett abgebrannt ist, steht es nun fest: es war Brandstiftung. Und der Brandstifter war ein Neonazi, der aus rechtsextremer Motivation handelte. Es war ein 16jähriger Jugendlicher, der die anderen Neonazis in Zossen mit seiner Tat beeindrucken wollte. Dieser Fall zeigt wieder einmal, wie wichtig es ist, frühzeitig und präventiv anzusetzen. Genau das tut Gesicht Zeigen! weiter…
tagesspiegel.de: Neonazi zündete “Haus der Demokratie” an
Bis auf die Grundmauern war das “Haus der Demokratie” in der Nacht zum 23. Januar abgebrannt. Ein 16-Jähriger hat den Brandanschlag in Zossen nun gestanden. Die Initiative “Zossen zeigt Gesicht” erhebt schwere Vorwürfe gegen Polizei und Bürgermeisterin. weiter…
npd-blog.info: “Die DVU versinkt in der Bedeutungslosigkeit”
Seit der Landtagswahl 2009 sitzt die DVU nicht mehr im Brandenburger Landtag. Das Kräfteverhältnis im organisierten Rechtsextremismus verschiebt sich zunehmend zu Gunsten der NPD. Über das Auftreten rechtsextremer Parteien sprach die Märkische Oderzeitung mit Frauke Postel und Dirk Wilking vom Mobilen Beratungsteam. Die DVU verschwinde durch ihren Auszug aus dem Landtag in der Bedeutungslosigkeit, meinen die Experten. Ein Symptom für diesen Trend sei der Potsdamer Stadtverordnete Marcel Guse, der zunächst für die DVU im Stadtparlament saß, jetzt aber ein NPD-Parteibuch habe. “Das ist geschehen, weil die NPD für Rechtsextreme die besseren Möglichkeiten bietet, Politik zu machen.” weiter…
npd-blog.info: Gefährliche Körperverletzung in Colditz
Am 29. Januar 2010 sind gegen 21.00 Uhr in Colditz vier junge Männer von vier vermummten Tätern geschlagen und verletzt worden. Die sofortige Fahndung und Täterermittlung führte nach Polizeiangaben zu vier Tatverdächtigen im Alter von 21 bis 53 Jahren. Mit Hochdruck werde zur gegenwärtigen Zeit die Suche nach weiteren Tätern fortgesetzt. Nach bisherigen Erkenntnissen liefen zur Tatzeit acht Personen in Colditz auf der Bad Lausicker Straße in Richtung Gaststätte Waldhaus. In Höhe des Bornweges kam es der Polizei zufolge zu einer verbalen Auseinandersetzung, die vom Fahrer (25) eines silbergrauen Mercedes Kombi begonnen wurde. Danach liefen die Personen weiter zur Gaststätte Waldhaus. Die Fußgänger waren auf einer Länge von ca .150 m verteilt. In der ersten Gruppe liefen sechs Personen, weitere zwei junge Männer folgten. Als diese beiden ca. 300m vom Bornweg entfernt waren, kam der PKW Mercedes erneut gefahren. Ein weiterer Tatverdächtiger (53) stieg auf der Beifahrerseite aus. Er habe den verbalen Kontakt mit diesen beiden jungen Männern aufgenommen, wobei Beschimpfungen fielen. weiter…
taz.de: Linkspartei zofft sich wegen Israel
Nach Shimon Peres’ Rede im Bundestag erhoben sich sämtliche Anwesenden. Nur Sahra Wagenknecht und Christine Buchholz blieben sitzen. Jetzt hagelt es Kritik an ihnen. weiter…
jungle-world.com: Ignorieren auf hohem Niveau
In der sächsischen Stadt Limbach-Oberfrohna will man nichts davon wissen, dass der Ort ein Zentrum für die Aktivitäten von Neonazis ist.Überregionale Schlagzeilen machte die Große Kreisstadt Limbach-Oberfrohna bei Chemnitz im Januar vorigen Jahres, als ein Autofahrer mit seinem Wagen 35 Meter durch die Luft flog und das Fahrzeug im Dach der evangelischen Stadtkirche landete. Der Pfarrer sprach von einem »Wunder Gottes«. Zwei Polizeibeamte kamen tagelang in der Presse zu Wort, Stunt-Experten berichteten, wie außergewöhnlich der Vorfall sei. weiter…
taz.de: Überprüfung linker Projekte / Die Absicht bleibt
Familienministerin Köhler hält daran fest, staatlich geförderte Projekte gegen Rechts ideologisch überprüfen zu lassen. Nur das Wort “Regelüberprüfung” habe sie nie gesagt. weiter…
mz-web.de: Rechte Schläger verletzen 23-Jährigen
Polizei ermittelt sieben Tatverdächtige – Beamte gehen von politisch motivierter Tat aus
Gardelegen/dpa. Rechte Schläger haben in der Nacht zum Samstag einen 23-Jährigen in Gardelegen attackiert und verletzt. Nach Angaben der Polizei wurde das Opfer zunächst aus einer Gruppe von sieben Angreifern heraus mit einer Flasche beworfen. Anschließend rissen sie den 23-Jährigen zu Boden und schlugen auf ihn ein. Die Polizei konnte in einer nahe gelegenen Diskothek sieben Tatverdächtige ermitteln. Vier davon werden der rechten Szene zugeordnet. Die Polizei geht von einer politisch motivierten Tat aus. Die Ermittler prüfen auch, ob zahlreiche Graffiti-Schmierereien und Schäden an Autos auf das Konto der rechten Schläger-Bande gehen. weiter…
mdr.de: Rechte Schlägertruppe in Gardelegen
Rechte Schläger haben in der Nacht zum Sonnabend einen 23-Jährigen in Gardelegen verletzt. Laut Polizei wurde das Opfer zunächst aus einer Gruppe von sieben Angreifern heraus mit einer Flasche beworfen. Anschließend rissen sie den 23Jährigen zu Boden und schlugen auf ihn ein. Die Polizei konnte in einer nahe gelegenen Diskothek sieben Tatverdächtige ermitteln. Vier davon werden der rechten Szene zugeordnet. Die Ermittler prüfen auch, ob zahlreiche Graffiti-Schmierereien und Schäden an Autos auf das Konto der Bande gehen. Quelle
ksta.de: Neonazi verhaftet / Verdacht des Kindesmissbrauchs
Ein ehemaliges Mitglied des Kreistages steht in Bonn vor Gericht. Dominique O. wird vorgeworfen ein vier Jahre altes Kind mehrfach vergewaltigt zu haben. Es ist nicht sein erstes Mal auf der Anklagebank.
Siegburg / Bonn – Für die Richterin unerwartet erschien der 37 Jahre alte Dominique O. am Donnerstag, 28. Januar, persönlich im Siegburger Amtsgericht. Zuvor hatte er nämlich angekündigt, krankheitsbedingt nicht zum Prozess kommen zu können. Dominique O., der ehemals für die NPD im Kreistag saß und auch für das rechtsradikale „Bündnis für Deutschland“ politisch aktiv war, sollte sich wegen des Besitzes von Kinderpornographie und unerlaubten Nachstellens, dem so genannten Stalken, vor dem Amtsgericht verantworten. Ihm wird vorgeworfen, eine 15-Jährige zwischen Januar 2007 und April 2008 immer wieder belästigt zu haben. weiter…
mdr.de: Roter Stern tritt an
Das im Oktober nach einem Überfall abgebrochene Fußballspiel des FSV Brandis gegen Roter Stern Leipzig wird am Sonnabend neu angesetzt. Die Leipziger Fußballer von Roter Stern werden in Brandis antreten und erneut den sportlichen Vergleich suchen, teilte gestern abend der Verein mit.
Beim letzten Zusammentreffen hatten Rechtsradikale teils mit Stangen bewaffnet Spieler und Fans der Leipziger Mannschaft angegriffen und teils schwer verletzt.
Das Verbandsgericht des Leipziger Fußball-Verbandes hatte im Dezember entschieden, dass das Spiel wiederholt wird. Das Bezirksklassenspiel soll von einer Polizeihundertschaft abgesichert werden. Quelle
Landgericht Stendal – Pressemitteilung Nr.: 001/10: (LG SDL) Verhandlungen in Strafsachen vor dem Landgericht Stendal – Monat Februar 2010
I. Beginnende Strafverfahren vor dem Landgericht Stendal
Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz/Kuhlhausen: Der Angeklagte soll zum Zwecke der Verteilung auf Schulhöfen 50.000 Audio-CD-Rom mit ausländerfeindlichen Inhalten vorrätig gehabt haben. Strafkammer 10 (Berufungskammer) / Az.: 510 Ns 45/08, Terminstag/Ort: 04.02.2010, 09:00 Uhr, Saal 122 / 12.02.2010, 09:00 Uhr, Saal 121 Quelle
mz-web.de: Landrat fordert Gemeinsamkeit / Kreisbrandmeister und Staatssekretär machen deutlich: «Nicht rechtsradikal unterwandert!»
ASCHERSLEBEN/MZ. Rund 330 Kameraden aus freiwilligen Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Rettungsdiensten kamen zur Jahresdienstberatung nach Groß Rosenburg. Dazu hatte Landrat Ulrich Gerstner (SPD) eingeladen. Es war die dritte Jahresdienstberatung im gemeinsamen Salzlandkreis. Landrat Ulrich Gerstner wollte mit dieser “kompakten Veranstaltung” mit möglichst vielen Verantwortlichen ins Gespräch kommen. weiter…
volksstimme.de: Kreisbrandmeister Robitzsch und Staatssekretär Erben machten bei Jahresdienstberatung der Feuerwehren deutlich: “Nicht rechtsradikal unterwandert!”
Rund 330 Kameraden aus freiwilligen Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Rettungsdiensten kamen Freitagabend zur Jahresdienstberatung nach Groß Rosenburg. Dazu hatte Landrat Ulrich Gerstner ( SPD ) eingeladen. weiter…
mdr.de: Verdacht auf Wahlbetrug / Ermittlungen gegen NPD-Landeschef eingestellt
Die Staatsanwaltschaft Erfurt hat die Ermittlungen gegen die NPD wegen des Verdachts auf gefälschte Wahlunterlagen eingestellt. Ein Sprecher sagte MDR 1 RADIO THÜRINGEN, der Vorwurf gegen den Thüringer NPD-Landesvorsitzenden Frank Schwerdt habe sich nicht erhärtet.
Ihm war vorgeworfen worden, bei der Erfurter Kommunalwahl 2009 als Spitzenkandidat angetreten zu sein, ohne jedoch unter der auf dem Stimmzettel angegebenen Wohn-Adresse gelebt zu haben. Das hat sich nun nicht bestätigt. weiter…
mz-web.de: Tagebuch eines Massenmörders / Aufzeichnungen des KZ-Arztes Josef Mengele werden versteigert
Halle/MZ. Sein Name ist wie der des Holocaust-Planers Adolf Eichmann für immer mit unfassbarer Grausamkeit verbunden: Josef Mengele. Nun bietet ein US-Auktionshaus sein Tagebuch zur Versteigerung an. weiter…
mz-web.de: BUNDESPROGRAMM Das Projekt zur Erfassung rechtsextremer Aktivitäten im Burgenlandkreis wird auch 2010 gefördert.
Rau-Zentrum führt bisherige Arbeit fort
NAUMBURG/WEISSENFELS – Das Projekt zur Erfassung rechtsextremer Aktivitäten im Burgenlandkreis wird auch in diesem Jahr fortgeführt und gefördert. 2007 mit Beginn des lokalen Aktionsplans Burgenlandkreis im Rahmen des Bundesprogramms “Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie” vom Verein Miteinander und dem Frauen- und Kinderschutzverein (Fuks) Zeitz begonnen, wird es seit 2009 vom Simon-Rau-Zentrum Weißenfels betreut. weiter…
mdr.de: Schierke/Brocken: Eichsfelder Grüne zufrieden mit Brockenaktion
Die Eichsfelder Bündnisgrünen haben sich zufrieden mit ihrer Brockenaktion gezeigt. Etwa 200 Leute aus Thüringen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt sind trotz der winterlich-kalten Witterung dem grünen Aufruf gefolgt, auf dem Brocken ein Zeichen gegen die Verbreitung von neonazistischen Strukturen zu setzen. Hintergrund sind häufige Treffen von Neonazies auf dem Berg. Mit dieser und weiteren Aktionen soll es künftig heißen: Der Brocken ist bunt Quelle
volksstimme.de: 200 Demonstranten folgen dem Aufruf dreier bündnisgrüner Bundestagsabgeordneten und setzen ein politisches Signal
Hans Steinhoff: “Unser Brocken ist und bleibt bunt”
Ein Zeichen gegen Neonazis und Rechtsextremismus haben am Sonntag 200 Demonstranten aus drei Bundesländern auf dem Brocken gesetzt. Sie folgten damit einem Aufruf von bündnisgrünen Bundestagsabgeordneten aus Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Mit Hans Steinhoff gibt es dabei einen prominenten Unterstützer für ” eine vielfältige Kultur, Demokratie und menschenfreundliche Gesellschaft “. weiter…
mdr.de: Prozess wegen Volksverhetzung in Pirna
Eine 25-jährige Frau muss sich heute wegen Volksverhetzung vor dem Amtsgericht verantworten. Laut Anklage soll sie im Juni 2007 an einer Pirnaer Mittelschule eine sogenannte Schulhof-CD mit rechtsextremem Gedankengut verteilt haben. Aufmerksame Schüler hatten damals die Polizei darüber informiert. Laut Staatsanwaltschaft versucht die rechte Szene mit solchen Aktionen immer wieder, Jugendliche über diese Art von Musik in ihre Reihen zu locken. Quelle
volksstimme.de: Gedenken auf dem jüdischen Friedhof / Immer wieder fragen: Warum?
Genthin ( re ). Anlässlich des Holocaust-Gedenktages gab es am Sonnabend auch eine Gedenkveranstaltung auf dem Genthiner jüdischen Friedhof. Die Kirchengemeinden und die Stadt hatten dazu eingeladen – knapp 30 Genthinerinnen und Genthiner kamen und legten Steine nieder. weiter…
Ministerium der Justiz – Pressemitteilung Nr.: 011/10: ‘Rechtsextremismus im Spiegel der Medien’ – Zwei Preise und zwei Anerkennungen vergeben
freie Mitarbeiterin bei „Brigitte“, sind 2010 die Preisträger des Medienpreises „Rechtsextremismus im Spiegel der Medien“. „Die Qualität der eingereichten Beiträge war sehr hoch. Viele Journalisten haben sich intensiv mit den Ursachen und Erscheinungsformen von Rechtsextremismus in Deutschland auseinandergesetzt und diese eindringlich in Print-, TV- und Hörfunkbeiträgen dargestellt“, sagt Justizministerin Prof. Dr. Angela Kolb. Aus diesem Grund habe sich die Jury des Medienpreises entschieden, zwei Preise zu vergeben und zusätzlich zwei Anerkennungen für den Hörfunkjournalisten Thorsten Poppe sowie für das Autorenteam Inga Klees und Heiner Hoffmann vom MDR Fernsehen auszusprechen. weiter…
volksstimme.de: Medienpreis für Beiträge über rechte Gewalt
Kristina Maroldt ( Frauenzeitschrift ” Brigitte “) und Radiojournalist Thilo Schmidt gewannen mit ihren Beiträgen zum Thema Rechtsextremismus den diesjährigen Medienpreis, den Justizministerium und Journalistenverband DJV zum zweiten Mal verleihen. Die Sieger wurden gestern während einer Gala im Opernhaus Magdeburg von Ministerin Angela Kolb ( SPD ) und DJV-Landeschef Uwe Gajowski geehrt. Die aus Baden-Baden stammende Maroldt überzeugte mit ihren am 30. Juli 2008 in der ” Brigitte ” erschienenen Artikel ” Die Gefahr aus der Mitte “. Schmidt aus Siegen wurde für drei verschiedene Beiträge geehrt, die der Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur 2008 und 2009 gesendet hatten. 87 Autoren hatten sich mit ihren Arbeiten für den mit 2500 dotierten Preis beworben. Quelle
Polizeirevier Magdeburg – Pressemitteilung Nr.: 043/10: Mann aus Mali beleidigt
Ein 40-jähriger Ascherslebener, welcher gebürtig aus Mali stammt, wurde am Freitag Opfer einer fremdenfeindlichen Beleidigung. Der Geschädigte befand sich gegen 14:50 Uhr in einer Straßenbahn der Linie 6. Am Haltepunkt Arndtstraße beabsichtigte der Mann auszusteigen. Beim Aussteigen wurde der Geschädigte durch einen 36-jährigen Magdeburger zur Seite gedrückt und zeitgleich mit einer ausländerfeindlichen Aussage beleidigt. Der Staatsschutz des Polizeireviers Magdeburg hat die Ermittlungen aufgenommen. weiter…
mdr.de: Polizei löst Neonazi-Konzert in Kirchheim auf
In Kirchheim bei Arnstadt hat die Polizei am frühen Morgen ein Neonazi-Konzert aufgelöst. Bei Kontrollen wurden unter den 150 Gästen zahlreiche in der Szene bekannte Rechtsextreme angetroffen. Da während des Konzertes rechtsextremes Propaganda-Material verteilt wurde, beendeten die Beamten die Veranstaltung. Das Konzert fand laut Polizei in einer als Szenetreff bekannten Gaststätte statt. Es wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Quelle
mz-web.de: Initiative Ostdeutsche Städte gemeinsam gegen Rechts
16 Kommunen beraten auf Konferenz in Jena – Kontakte untereinander sollen intensiviert werden
Jena/dpa. Die ostdeutschen Kommunen wollen künftig beim Kampf gegen Rechtsextremismus enger zusammenarbeiten. Am Wochenende trafen sich auf Initiative des Jenaer Oberbürgermeisters Albrecht Schröter (SPD) Vertreter aus 16 Städten zu einer zweitägigen Konferenz «Kommunen gegen Rechtsextremismus» in Jena. weiter…
mz-web.de: Die Parolen kommen auf leisen Sohlen
Eine Ausstellung im Gymnasium Wolfen ist Anlass zur Auseinandersetzung mit dem Thema Rechtsextremismus
WOLFEN/MZ. “Auf leisen Sohlen in die Mitte der Gesellschaft” heißt eine Lern-Ausstellung, mit der sich in der zurückliegenden Woche die Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums Wolfen beschäftigt haben sind so genannte Propagandadelikte, sagt sie. “Gemeint ist die Verwendung von Symbolen und Parolen verfassungsfeindlicher Organisationen.” Während die Polizei die Aufmärsche weitgehend im Griff habe und immer mal wieder auch Gewalt eine Rolle spiele, sei derzeit doch festzustellen, dass die Ideologie eine wachsende Rolle spiele und wirklich “auf leisen Sohlen” daherkomme. weiter…
mz-web.de: Sternwanderung auf den Brocken
200 Menschen aus Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen protestieren mit Aktion gegen Rechtsextremismus
Torfhaus/Schierke/ddp. Mit einer Sternwanderung auf den Brocken haben am Sonntag nach Angaben der Grünen-Politikerin Viola von Cramon rund 200 Menschen gegen Rechtsextremismus protestiert. Von verschiedenen Treffpunkten in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hätten sich Gruppen zu Fuß oder mit der Harzer Schmalspurbahn auf den höchsten Berg des Harzes gemacht, sagte die niedersächsische Bundestagabgeordnete der Nachrichtenagentur ddp. weiter…
mdr.de: Sternwanderung auf den Brocken
“Der Brocken ist bunt”
Etwa 200 Menschen haben am Sonntag mit einer Sternwanderung auf den Brocken ein Zeichen gegen Rechts gesetzt. Wie die Grünen-Politikerin Viola von Cramon weiter mitteilte, hätten sich die Teilnehmer von verschiedenen Treffpunkten in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Gruppen zu Fuß oder mit der Harzer Schmalspurbahn auf den höchsten Berg des Harzes gemacht. weiter…
mdr.de: Medienpreise gegen Rechtsextremismus vergeben
Am Sonntag ist in Magdeburg der Medienpreis “Rechtsextremismus im Spiegel der Medien” verliehen worden. Nach Angaben der Jury erhalten der Hörfunkjournalist Thilo Schmidt und die freie Mitarbeiterin der Zeitschrift “Brigitte”, Kristina Maroldt, je eine Auszeichnung. Sie teilen sich 3.000 Euro Preisgeld, mit dem die Auszeichnung dotiert ist. Der Preis würdigt herausragende Reportagen und Berichte, die sich mit rechtsextremer Gewalt, Rechtsextremismus oder Fremdenfeindlichkeit befassen. Er wird vom Justizministerium und dem Landesverband Sachsen-Anhalt des Deutschen Journalistenverbandes (DJV) ausgerichtet. weiter…
volksstimme.de: Journalistenpreise gegen Rechts vergeben
Magdeburg – Der Hörfunkjournalist Thilo Schmidt aus Siegen und die freie Autorin Kristina Maroldt aus Baden-Baden sind die diesjährigen Gewinner des Journalistenpreises “Rechtsextremismus im Spiegel der Medien”. Sie teilen sich 3000 Euro Preisgeld, mit dem der Preis des Justizministeriums Sachsen-Anhalt und des Deutschen Journalisten-Verbands dotiert ist. Der Preis würdigt herausragende Reportagen und Berichte, die sich mit rechtsextremer Gewalt, Rechtsextremismus oder Fremdenfeindlichkeit befassen. Eingereicht wurden 87 Beiträge. Diese mussten zwischen November 2007 und Oktober 2009 veröffentlicht sein. Die Preise sollten am Abend bei der der Gala “Ton angeben. Gegen rechte Gewalt” übergeben werden. Quelle



















